Sie beschäftigen sich mit Fördermöglichkeiten oder der Nachfolgeplanung? Dann nutzen Sie die letzten beiden Termine unserer Informationsveranstaltung, die bislang mehr als 800 Unternehmer besucht haben. Neben Ihrem Know-how können Sie dabei auch Ihr regionales Netzwerk erweitern.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es aktuell für Unternehmen und wie sehen die richtigen Vorkehrungen für die Notfallvorsorge aus? Und wie plane ich die Unternehmensnachfolge vorausschauend? Antworten auf diese Fragen gibt es bei einer Informationsveranstaltung, die in allen Kommunen der Region Hildesheim stattfindet und die unter dem Dach der Gemeinschaftsinitiative „Mittelstand: Fit für die Zukunft!“ von den jeweiligen Städten bzw. Gemeinden in Kooperation mit den regionalen Banken sowie der HI-REG durchgeführt wird. Nach drei Jahren Laufzeit stehen nun mit Sibbesse (23. Mai) und Freden (8. Juni) die beiden letzten Stationen an.

„Nachdem wir nun in fast allen unseren Kommunen zu Gast waren, können wir eine erste Bilanz ziehen, die durchweg positiv ausfällt: Mit bislang 817 Teilnehmern in 17 Veranstaltungen ist das Format flächendeckend sehr gut angenommen worden und wir freuen uns auf die beiden abschließenden Veranstaltungen in Sibbesse und Freden. Ausdrücklich stehen diese Termine auch Unternehmen offen, die ihren Standort außerhalb dieser Kommunen haben, die Veranstaltung dort aber nicht besuchen konnten. So eröffnen wir ihnen die Chance, sich über die wichtigen Fragestellungen, die diskutiert werden, zu informieren“, betont Simon Kreipe von der HI-REG.

Zum einen wird in der Veranstaltung über bestehende Fördermöglichkeiten für Unternehmen und im speziellen über die so genannte GRW-Förderung zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur berichtet. In der EU Förderperiode 2014-2020 ist der Landkreis Hildesheim Zielgebiet der GRW-Förderung. Unternehmen aus dem Landkreis Hildesheim können in den kommenden Jahren damit Zuschüsse für arbeitsplatzschaffende Investitionsvorhaben beantragen.

Zum anderen wird aufgezeigt, wie Unternehmer bei Krankheit, Unfall oder Geschäftsunfähigkeit das eigene Unternehmen vor Krisen bewahren können. Damit das Unternehmen in solchen Fällen handlungsfähig bleibt, ist es sehr wichtig, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Auch mit der geregelten Nachfolge sollten sich Unternehmer frühzeitig auseinandersetzen – im Idealfall sollte bis zu zehn Jahre vor der Übergabe damit begonnen werden.

„Gerade beim Thema Notfallvorsorge haben wir offensichtlich viele Teilnehmer auf ihren Handlungsbedarf aufmerksam gemacht, denn es gab sehr viele Nachfragen dazu. Aber auch zu den Themen Förderung und Planung der Unternehmensnachfolge haben wir, aber auch unsere Netzwerkpartner wie Banken und Kammern die verschiedensten individuellen Beratungsgespräche geführt“, erklärt Simon Kreipe. Das Ziel, den Blick für wichtige unternehmerische Fragestellungen zu öffnen und entsprechend zu handeln, haben die Veranstalter erreicht. Und auch die Teilnehmer haben sich sehr zufrieden über die prägnanten Vorträge und die konstruktiven Diskussionen im Nachgang geäußert.

Neben der Vermittlung von Inhalten ist auch die Stärkung des Netzwerks untereinander ein bedeutender Mehrwert der Veranstaltung. „Im anschließenden get together gibt es immer einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern. Oftmals ist nicht bekannt, was die anderen Unternehmen in der Kommune anbieten und woraus vielleicht Kooperationen entstehen könnten“, so Simon Kreipe. Auch für die Bürgermeister ist die Veranstaltung ein ideales Format für den Dialog mit den ansässigen Unternehmen, um deren Wünsche und Probleme aus erster Hand zu erfahren.

Unternehmen, die an einer der beiden Termine in Sibbesse und Freden teilnehmen möchten, melden sich bitte per Mail an Kay Fauth an. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 18.30 Uhr.