Stand: 23. September 2022 – 11:00 Uhr

Im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen für Unternehmen eine Reihe verschiedener Hilfen zur Verfügung. Um Sie dabei zu unterstützen, den Überblick zu behalten, haben wir die folgenden Informationen für Sie zusammengestellt. Diese entsprechen dem oben genannten Stand und können sich jederzeit ändern. Wir bemühen uns um ein ständiges Update. Aufgrund der sich laufend verändernden Lage, können wir für die Vollständigkeit und Richtigkeit naturgemäß keine Gewähr übernehmen. Bitte verfolgen Sie auch die aktuellen Pressemitteilungen und die Veröffentlichungen auf den Internetseiten der Bundes- und Landesministerien, der KfW, der NBank sowie der Kammern, Verbände und Kommunen.

Gerne helfen wir Ihnen auch persönlich! Richten Sie Ihre Anfrage zunächst an mail@hi-reg.de, wir melden uns dann unverzüglich bei Ihnen.

Zuschüsse

Kleine und mittlere Unternehmen, die einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem 2. Quartal 2019 nachweisen, können einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 80% der förderfähigen Ausgaben (max. 30.000 Euro) beantragen. Förderfähig sind Leistungen externer Entwicklungsdienstleister. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der NBank und in unserem Beitrag.

Im Rahmen der Mitwirkungspflichten mussten die Unternehmen bis spätestens 28. Januar 2022 die Rückmeldung durchführen. Sollte dies bis zu diesem Datum nicht erfolgt sein, kann grundsätzlich durch diese mangelnde Mitwirkung eine vollständigen Rückforderung durch die NBank erfolgen (Widerruf der Förderung). Die NBank empfiehlt schnellstmöglich noch fehlende Rückmeldungen im Datenportal umgehend abzugeben, um eine eventuelle Rückforderung abzuwenden. Das Datenportal bleibt dazu bis auf weiteres erreichbar.

Für die Berechnung einer möglichen Überkompensation der Niedersachsen-Soforthilfe stellt die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer ein interaktives Tutorial zur Verfügung. Dieses finden Sie hier. Inhaltliche Unterstützung bietet die NBank neben Hinweisen in einem individuellen Anschreiben und auf der Meldeplattform auch mit weiteren Unterstützungsmöglichkeiten an, die Sie hier abrufen können.

Im Fall einer ermittelten Überkompensation bedeutet dies für Sie eine Rückzahlungspflicht! Die Frist für mögliche Rückzahlungen wurde verlängert bis zum 30. Juni 2023.

Im Rahmen des Förderprogramms „Neustart Niedersachsen Investition“ kann der Zeitraum für die Durchführung der Förderprojekte bis zum 31. Dezember 2023 verlängert werden. Der Durchführungszeitraum kann somit über den 31. Dezember 2022 hinausgehen. Die Investitionsmaßnahmen können auf schriftlichen Antrag und unter der Angabe von Gründen sowie Ihrer Antragsnummer verlängert werden. Die Beantragung der Verlängerung erfolgt formlos per E-Mail an neustart.investition@nbank.de.

Verwendungsnachweis
Sofern Sie in Kürze planen Ihren Verwendungsnachweis einzureichen, haben wir an dieser Stelle bereits einige hilfreiche Links für die Erstellung zusammengestellt:

Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.

Die „Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe“ wurde aufgrund der weiterhin schwierigen Lage für die Gastronomie mit zusätzlichen 55 Millionen Euro wiederaufgelegt. Eine Beantragung im Gaststättenförderprogramm war bis zum 17. Dezember 2021 möglich. Die Projektumsetzung kann bis zum 30. April 2023 erfolgen. Die Investitionsmaßnahmen können auf schriftlichen Antrag und unter der Angabe von Gründen sowie Ihrer Antragsnummer bis zum 30. April 2023 verlängert werden. Die Beantragung der Verlängerung erfolgt formlos per E-Mail an neustart.invest.gaststaetten@nbank.de.

 

Der Bund erweiterte die Hilfsangebote für Unternehmen, Selbstständige, Vereine und weitere Einrichtungen, die von den Ende Oktober 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen waren, mit der November- und Dezemberhilfe. Neu- und Änderungsanträge können nicht mehr gestellt werden.

Eine Übersicht über verschiedene Aspekte der Förderung stehen weiterhin auf der Seite der Bundesregierung zur Verfügung.

Schlussabrechnung

Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte ist eine Schlussabrechnung vorgesehen. Die Schlussabrechnung erfolgt, wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten, ausschließlich in digitaler Form ab Anfang 2022 über das Internet-Portal des Bundes bis spätestens 30. Juni 2023. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.

Im Falle von Direktanträgen im eigenen Namen erfolgt keine Schlussabrechnung. Stattdessen können stichprobenartige Nachprüfungen durch die Bewilligungsstellen erfolgen.

Überbrückungshilfe I

Mit der Überbrückungshilfe I wurden Unternehmen aller Branchen unterstützt. Die Unterstützung diente der Deckung anfallender Fixkosten für die Monate Juni bis August 2020. Die Schlussabrechnung muss bis zum 30. Juni 2023 erfolgen.

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II war ein Fixkostenzuschuss bei corona-bedingten Umsatzrückgängen. Sie umfasste die Fördermonate September bis Dezember 2020. Die Möglichkeit zur Aufstockung der Überbrückungshilfe II für gewerbliche Unternehmen und Soloselbstständige der Veranstaltungswirtschaft sowie des Schaustellergewerbes konnte bis zum 30. Juni 2021 über das Land Niedersachsen (NBank) beantragt werden. Neu- und Änderungsanträge können im Rahmen der Überbrückungshilfe II nicht mehr gestellt werden.

Schlussabrechnung der Überbrückungshilfe II

Die Schlussabrechnung zur Überbrückungshilfe II kann seit Anfang 2022 nur über einen prüfenden Dritten bis spätestens 30. Juni 2023 erfolgen. In der Schlussabrechnung werden die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten den Schätzungen bei Antragstellung gegenübergestellt. Gegebenenfalls müssen Sie zu viel gezahlten Hilfen zurückzahlen oder erhalten nachträglich eine Nachzahlung. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Überbrückungshilfe II (und alle anderen Hilfen) in voller Höhe zurückzuzahlen.

Ausführliche Informationen zur Überbrückungshilfe II können weiterhin auf der Website der Bundesregierung abgerufen werden.

Überbrückungshilfe III

Die dritte Phase der Überbrückungshilfe (Überbrückungshilfe III) unterstütze im Förderzeitraum November 2020 bis März 2021. Erst- und Änderungsanträge konnten bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden.

Schlussabrechnung der Überbrückungshilfe III

Die Schlussabrechnung zur Überbrückungshilfe III kann seit Anfang 2022 nur über einen prüfenden Dritten bis spätestens 30. Juni 2023 erfolgen. In der Schlussabrechnung werden die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten den Schätzungen bei Antragstellung gegenübergestellt. Gegebenenfalls müssen Sie zu viel gezahlten Hilfen zurückzahlen oder erhalten nachträglich eine Nachzahlung. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Überbrückungshilfe III (und alle anderen Hilfen) in voller Höhe zurückzuzahlen.

Detailinformationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie weiterhin auf der offiziellen Seite des Bundes unter „Überbrückungshilfe III“.

Überbrückungshilfe III Plus

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus endete am 31. März 2022. Neu im Vergleich zur Überbrückungshilfe III war für die Monate Juli bis September 2021 eine „Restart-Prämie“, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bot, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholten, neu einstellten oder anderweitig die Beschäftigung erhöhten. Die Restart-Prämie konnte für die genannten Monate alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft konnten zusätzliche Förderungen (Aufstockung) über die NBank beantragen.

Ausführliche Detailinformationen finden Sie weiterhin auf der offiziellen Seite des Bundes unterÜberbrückungshilfe III Plus“.

Überbrückungshilfe IV

Die Überbrückungshilfe IV unterstützte Unternehmen in den Fördermonaten April bis Juni 2022. Für besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantraget werden. Die Überbrückungshilfe IV konnte nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge endete am 15. Juni 2022. Die Frist für andere Änderungen (zum Beispiel Kontoverbindung, Fehlerkorrekturen) wurde nochmals verlängert und gilt jetzt bis 30. September 2022.

Ausführliche Detailinformationen finden Sie weiterhin auf der offiziellen Seite des Bundes unter „Überbrückungshilfe IV“.

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe wurden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 coronabedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichneten, aber nur geringe betriebliche Fixkosten hatten und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kam. Auch kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften konnten Unterstützung durch die Neustarthilfe erhalten, wenn der überwiegende Teil der Einkünfte – wären sie von einer natürlichen Person erzielt worden – als gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte gegolten hätten.

Endabrechnung der Neustarthilfe

Direktantragsteller:innen

  • Endabrechnung musste bis spätestens 31. Dezember 2021 erfolgen
  • Frist für die etwaig anfallende Rückzahlung für die Neustarthilfe endet am 30. September 2022

Prüfende Dritte

  • Frist für die Endabrechnung über prüfende Dritte endet am 31. Dezember 2022
  • Frist bei einer etwaig anfallenden Rückzahlung einen Monat nach Versand des Schlussbescheids
  • Rückzahlung erst nach der Schlussbescheidung der für Sie zuständigen Bewilligungsstelle

Neustarthilfe Plus

Mit dem Programm Neustarthilfe Plus wurden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Förderzeiträumen Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 unterstützt.

Endabrechnung der Neustarthilfe Plus

Direktantragsteller:innen

  • Endabrechnung muss bis spätestens 30. Juni 2022 erfolgen
  • Frist für die etwaig anfallende Rückzahlung für die Neustarthilfe Plus endet am 31. Dezember 2022

Prüfende Dritte

  • Frist für die Endabrechnung über prüfende Dritte endet am 31. Dezember 2022
  • Frist bei einer etwaig anfallenden Rückzahlung einen Monat nach Versand des Schlussbescheids
  • Rückzahlung erst nach der Schlussbescheidung der für Sie zuständigen Bewilligungsstelle

Bitte beachten Sie, dass die Endabrechnung ausschließlich online eingereicht werden kann.

Neustarthilfe 2022

Mit dem Programm Neustarthilfe 2022 wurden Soloselbständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Förderzeitraum Januar bis März 2022 sowie im Förderzeitraum April bis Juni 2022 unterstützt. Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 15. Juni 2022. Änderungsanträge sowohl von Direktantragstellenden als auch über prüfende Dritte sind bis zum 30. September 2022 zu stellen.

Endabrechnung der Neustarthilfe 2022

Direktantragsteller:innen

  • Endabrechnung muss bis spätestens 30. September 2022 erfolgen
  • Frist für die etwaig anfallende Rückzahlung für die Neustarthilfe 2022 endet am 31. Dezember 2022

Prüfende Dritte

  • Frist für die Endabrechnung über prüfende Dritte endet am 31. Dezember 2022
  • Frist bei einer etwaig anfallenden Rückzahlung einen Monat nach Versand des Schlussbescheids

Die Konditionen für eine etwaig anfallende Rückzahlung für die Neustarthilfe 2022 wird Ihnen im Schlussbescheid mitgeteilt.

Unternehmen, die keine Corona-Unterstützung beantragen konnten, aber dennoch durch die Pandemie beeinträchtigt waren, hatten bis zum 31. Mai 2022 die Möglichkeit über den „Härtefallfonds“ Hilfen zu beantragen.

Die weiterführenden Informationen zu den Härtefallhilfen Niedersachsen finden Sie weiterhin hier.

Darlehen

Anträge im Rahmen des „Niedersachsen-Schnellkredits“ mussten spätestens bis zum 24. Juni 2022 über die Hausbank bei der NBank eingereicht werden. Freiberuflich Tätige sowie gewerbliche Kleinstunternehmen (unter 11 Beschäftige) mit Betriebsstätte in Niedersachsen konnten einen Antrag stellen, um den gesamten kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu decken. Der maximale Kreditbetrag umfasste nach einer entsprechenden Verlängerung des Programms 300.000 Euro (max. 50% des Jahresumsatzes 2019).

Die Antragsfrist für den KfW-Schnellkredit endete zum 30. April 2022. Alle Unternehmen unabhängig der Unternehmensgröße konnten einen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit war für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) zu verwenden.

Als Darlehensnehmer finden Sie direkt bei der KfW weiterhin die wichtigsten Infos, Dokumente und Formulare.

Sozialleistungen und andere Leistungen

Sofern Sie in Ihrem Unternehmen bestehende Ausbildungsverträge verlängern, zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen oder als Kleinbetrieb mindestens eine auszubildende Person einstellen, unterstützt Sie die Förderrichtlinie. Eine Antragstellung ist bis zum 31.10.2022 möglich.

Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen. Eine Übersicht der Förderleistungen sowie die weiteren Informationen stellt die NBank in einer Förderprogrammübersicht bereit.

Mit dem Programm werden Übernahme und Einstellung eines Auszubildenden aus einem Insolvenzunternehmen zur Fortführung der dort begonnenen Ausbildung gefördert. Dabei muss es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Ausbildungsverhältnisse mit einer Vertragslaufzeit von mindestens 6 Monaten Dauer handeln.

Projektende ist unabhängig des Bestehens oder Nichtbestehens der Abschlussprüfung, spätestens der 30.06.2023. Der Ausbildungszeitraum gemäß Ausbildungsvertrag muss spätestens am 30.06.2023 mindestens zur Hälfte erfüllt sein.

Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen. Alle weitergehenden Informationen finden Sie in der Förderprogrammübersicht der NBank.

Alle Informationen zu den aktuellen Voraussetzungen und Konditionen für die Beantragung von Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Für den Fall, dass Sie als Arbeitgeber:in für Ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen möchten, melden Sie sich für eine Beratung bitte per E-Mail bei der Agentur für Arbeit Hildesheim (Hildesheim.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de). Eine übersichtliche Sammlung relevanter und hilfreicher Informationen und Links finden Sie hier.

Sollten Sie schon für das Online-Portal der Arbeitsagentur registriert sein, können Sie das Kurzarbeitergeld gleich im Portal beantragen. Sollten Sie noch keinen Zugang haben, den Online-Service jedoch nutzen wollen, dann fordern Sie Ihre Zugangsdaten bitte direkt telefonisch beim Arbeitgeber-Service in Hildesheim an unter: 05121 969 666. Alternativ können Sie sich den Antrag auch ausdrucken und ihn per Post an die Agentur für Arbeit Hildesheim, Arbeitgeberservice, 31121 Hildesheim senden.

Weitergehende Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Auch Selbstständige haben unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert ausschließlich das Existenzminimum (Lebensunterhalt). Hierdurch können also keine betrieblichen Verluste aufgefangen werden. Neu sind eine Reihe von Erleichterungen, insbesondere die vereinfachte Vermögensprüfung, wenn durch die:den Antragsteller:in erklärt wird, dass „kein erhebliches Vermögen“ vorhanden ist.

Wie Sie Arbeitslosengeld II beantragen, erfahren Sie beim Jobcenter Hildesheim. Informationen zur vereinfachten Vermögensprüfung finden Sie dort in den FAQ. Die Anfragen und Anträge zur Grundsicherung senden Sie bitte per E-Mail an das Jobcenter: Jobcenter-Hildesheim.528@jobcenter-ge.de

Weitere Hilfen und Informationen

Hierzu gibt es fortlaufend Änderungen und Anpassungen durch Verordnungen der Landesregierung sowie Allgemeinverfügungen des Landkreises Hildesheim.

Die zentrale Rechtsgrundlage ist die „Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus“. Zu dieser Verordnung hat das Land auch erläuternde Schaubilder und FAQs zusammengestellt.

Die jeweils gültigen und aktuellen Allgemeinverfügungen für den Landkreis Hildesheim finden Sie hier.

Informieren Sie sich bitte zu den Details von angeordneten Beschränkungen und möglichen Öffnungen auch bei den für Sie zuständigen Kammern und Verbänden.

Der Landkreis Hildesheim stellt auf seiner Website unter dem Abschnitt „Positiv –  Was nun?“ sowohl Informationen für Infizierte als auch für enge Kontaktpersonen und weitere Informationen zur Verfügung.

Wenn es in Ihrem Unternehmen einen Infektionsverdacht gibt, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim auf. Sollten Sie beim Gesundheitsamt aufgrund der aktuellen Überlastungssituation keine:n Ansprechpartner:in erreichen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail (mail@hi-reg.de), wir bemühen uns dann um einen direkten Kontakt.

Allgemeine Informationen zur Verbreitung des Virus sowie zu Verhaltens- und Schutzmaßnahmen finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Entschädigungen können aufgrund behördlich angeordneter Absonderung oder auch im Falle einer fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeit beantragt werden. Weiterführende Informationen zu Entschädigungen stellt der Landkreis Hildesheim hier bereit.

Grundlegende Informationen zur Antragstellung auf Entschädigung von Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz sowie einen direkten Zugang zur Online-Antragstellung finden Sie unter dem Link.

Bei Fragen zu Ihrem Antrag auf Entschädigung nach dem IfSG nutzen Sie bitte die folgende E-Mail Adresse: Verdienstausfall@landkreishildesheim.de

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ist mit Wirkung des 25. Mai 2022 außer Kraft getreten. Die Detailinformationen zur ausgelaufenen Arbeitsschutzverordnung werden weiterhin beim BMAS zur Verfügung gestellt.

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fördert Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen in Form eines Zuschusses. Die Unternehmen können sich von qualifizierten, Berater:innen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Die Antragstellung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß der Richtliniendefinition) können zwei Zuschüsse beantragen.

Für Anträge ab 2021 finden Sie hier alle relevanten und weiterführenden Informationen.

Das Bundesfinanzministerium hat verfahrensrechtliche Steuererleichterungen für Unternehmen, die von den pandemiebedingten Einschränkungen betroffen sind, auch in das Jahr 2022 verlängert (siehe Schreiben des BMF vom 07.12.2021)

Die Erleichterungen betreffen Stundungen, Vollstreckungsaufschübe sowie Vorauszahlungen.

Auch die Länder wenden die Erleichterungen gleich lautend auf den Umgang mit der Gewerbesteuer an. (siehe Schreiben der obersten Finanzbehörden der Länder vom 09.12.2021)

Melden Sie sich bei Ihrer:Ihrem Steuerberater:in und besprechen Sie mit ihr:ihm, inwiefern die verfahrensrechtlichen Steuererleichterungen bei ihnen angewendet werden können.

Ähnliches gilt für Sozialabgaben. Hier sollten Sie mit Ihrer:Ihrem Steuerberater:in die Möglichkeiten von Stundungen ausloten. Dies gilt auch für Beschäftigte im Rahmen von Minijobs. Kontaktieren Sie speziell hierzu bitte die Minijobzentrale.

Die Ausnahmeregelung zur Insolvenzantragspflicht ist zum 30. April 2021 ausgelaufen. Damit sind nun auch Unternehmen, die auf Corona-Überbrückungshilfen gewartet haben, nicht länger von der Pflicht zur Insolvenz-Anmeldung ausgenommen.

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