STAND: 23. Oktober 2020 – 15:00 Uhr

In der aktuellen Krise stehen für Unternehmen eine ganze Reihe verschiedener Hilfen zur Verfügung. Um Sie dabei zu unterstützen, den Überblick zu behalten, hat die HI-REG die folgenden Informationen für Sie zusammengestellt. Die Informationen entsprechen dem oben genannten Stand und können sich jederzeit ändern. Wir bemühen uns um eine regelmäßige Aktualisierung.

Gerne helfen wir Ihnen auch persönlich! Bitte richten Sie Ihre Anfrage zunächst an mail@hi-reg.de, wir melden uns dann unverzüglich bei Ihnen. Darüber hinaus empfehlen wir, dass Sie auch Kontakt zu Ihrer Hausbank aufnehmen sollten. Einige staatliche Finanzierungshilfen, z. B. in Form von Darlehen bei der KfW oder unter Zuhilfenahme von öffentlichen Bürgschaften, sind immer über die Hausbank zu beantragen.

Die folgende Auswahl an Informationen haben wir für Sie nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Aufgrund der sich laufend verändernden Lage, können wir für die Vollständigkeit und Richtigkeit naturgemäß keine Gewähr übernehmen.

Bitte verfolgen Sie auch die aktuellen Pressemitteilungen und die Veröffentlichungen auf den Internetseiten der Bundes- und Landesministerien, der KfW, der NBank sowie der Kammern, Verbände und Kommunen.

Vorsicht: gefälschte E-Mails
In den vergangenen Wochen wurden im Namen der NBank gefälschte E-Mails versendet, in denen aufgefordert wurde, eine Rückzahlung von zu viel erhaltenen Fördergeldern vorzunehmen. Bitte antworten Sie hierauf nicht! Weitere Information erhalten Sie bei der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime.

Zuschüsse

Unternehmen, die durch die Corona-Krise wirtschaftliche Umsatzeinbrüche verzeichnet haben und nun neue Investitionen für den Neustart tätigen, können mit der Förderung „Neustart Niedersachsen Investition“ einen nicht rückzahlbaren Zuschuss für die Investitionen beantragen.

Die wichtigsten Informationen in Kürze:

  • Anträge können gewerbliche Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen stellen, die vor dem 01.03.2020 gegründet wurden.
  • Die Investitionen müssen einen Beitrag zur mittelfristigen Sicherung von Beschäftigten sowie zum Klimaschutz leisten.
  • Sowohl KMU als auch große Unternehmen sind antragsberechtigt.
  • Es muss ein durch die Corona-Pandemie bedingter Umsatzrückgang in den Monaten April 2020 bis Juni 2020 im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum vorliegen und nachgewiesen werden.
  • Die Höhe der Zuschüsse umfassen max. 50 % bis 200.000 Euro bzw. 40 % bis 625.000 Euro Investitionshöhe.
  • Unternehmen der Automobilwirtschaft erhalten max. 30% bis 1.650.000 Euro bzw. 20% bis 4.000.000 Euro Investitionshöhe.
  • Eine Antragstellung muss spätestens bis zum 30.11.2020 erfolgen und ist über das Kundenportal der NBank möglich.
  • Bitte beachten Sie, dass Sie erst mit Erhalt eines positiven Bewilligungsbescheides mit dem Vorhaben (Auftragserteilung) beginnen dürfen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der NBank.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die durch die Corona-Krise wirtschaftliche Umsatzeinbrüche verzeichnet haben und notwendige Innovationstätigkeiten nicht aufschieben wollen, können mit der Förderung „Neustart Niedersachsen Innovation“ Unterstützung für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erhalten.
Die wichtigsten Informationen in Kürze:
  • Anträge können Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere der Automobilwirtschaft – mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen stellen, die vor dem 01.03.2020 gegründet wurden.
  • Es muss einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nachgewiesen werden.
  • Gefördert werden Innovationsvorhaben, bei denen mithilfe von eigenen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ein neues oder verbessertes Produkt, Produktionsverfahren oder eine entsprechende Dienstleistung entwickelt oder weiterentwickelt wird.
  • Förderfähige Kosten sind Personalausgaben, Fremdausgaben (z.B. externe Berater, Dienstleitungen etc.), anteilige Investitionsausgaben (z.B. Instrumente und Ausrüstung gemäß ihrer Nutzungsdauer im Vorhaben) und sonstige Sachausgaben (z.B. Ausgaben für Material, Reisekosten, Messen etc.).
  • Die Höhe der Zuschüsse umfassen 60 % der förderfähigen Ausgaben (max. 800.000 Euro) für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
  • Unternehmen der Automobilwirtschaft erhalten einen Zuschuss in der Höhe von 75 % der förderfähigen Ausgaben (max. 800.000 Euro).
  • Eine Antragstellung erfolgt über das Kundenportal der NBank und ist ab sofort möglich.
  • Eine Antragstellung muss spätestens bis zum 30.11.2020 erfolgen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der NBank.

Kleine und mittlere Unternehmen, die einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem 2. Quartal 2019 nachweisen, können einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 80% der förderfähigen Ausgaben (max. 30.000 Euro) beantragen. Förderfähig sind Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleister.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der NBank.

Das neue Investitionsförderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie soll Unternehmen bei der digitalen Entwicklung unterstützen und damit die Digitalisierung in Deutschland deutlich vorantreiben. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt.

Wer die Förderung beantragen kann:

  • Unternehmen mit 3 bis 499 Mitarbeiter und Betriebsstätte in Deutschland
  • Unternehmen aus allen Branchen (dies gilt auch für Handwerksunternehmen und freie Berufe)

Folgende Investitionen können gefördert werden:

  • Investitionen in digitale Technologien (z.B. Investitionen in Soft- und Hardware)
  • Investitionen in die Qualifizierung von Mitarbeitern zu Digitalthemen (z.B. IT-Sicherheit, Errarbeitung und Umsetzung einer Digitalstrategie)

Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen – die Förderquote ist nach Unternehmensgröße gestaffelt:

  • Bis 50 Beschäftigte: bis zu 50% (40%)
  • Bis 250 Beschäftigte: bis zu 45% (35%)
  • Bis 499 Beschäftigte: bis zu 40% (30%).

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begrenzen, gelten für alle bis zum 30.06.2021 eingehenden Anträge höhere Förderquoten. Danach, ab dem 01.07.2021, gelten die ursprünglich vorgesehenen Förderquoten (Werte in Klammern).

Die Antragstellung ist seit dem 7. September 2020 und das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2023.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Hinweis: Wichtige Änderungen in der zweiten Förderphase:

Die zweite Phase der Überbrückungshilfe betrifft die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diese Monate können seit dem 21. Oktober 2020 und bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden. Aktuelle Informationen und Details können Sie der Website der Bundesregierung entnehmen und dort herunterladen.

Die wichtigsten Informationen zur zweiten Phase der Überbrückungshilfe für Sie in Kürze:

  • Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über Ihren Steuerberater, steuerberatenden Rechtsanwalt oder Wirtschaftsprüfer. Diesen sollten Sie für die Beantragung umgehend kontaktieren.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Größen (mit Ausnahme der explizit unter den Ausschlusskriterien genannten Unternehmen), Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, sofern mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllt wird:
    • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.
    • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum (die Eckpunkte auf der Website der Bundesregierung enthalten einige Berechnungsbeispiele).
  • Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr. Die genauen Förderquoten und deren Berechnung sind ebenfalls auf der Website der Bundesregierung dargestellt.

Die erste Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) endete am 09. Oktober 2020. Anträge für diese Fördermonate können nicht mehr gestellt werden.

Darlehen

Der Niedersachsen-Schnellkredit löst den Niedersachsen-Liquiditätskredit zum 30.09.2020 ab. Freiberuflich Tätige sowie gewerbliche Kleinstunternehmen (unter 11 Beschäftige) mit Betriebsstätte in Niedersachsen können einen Antrag auf den Niedersachsen-Schnellkredit stellen. Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf. Der Umfang der Finanzierung kann 10.000 bis 200.000 Euro betragen (max. 50% des Jahresumsatzes 2019). Die Antragstellung erfolgt über die jeweilige Hausbank.

Die oben genannten Zuschussprogramme können Sie ergänzend beantragen.

Für einen größeren Kreditbedarf bis max. 800.000 Euro können Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern den KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Wie bei KfW-Darlehen üblich, erfolgt die Antragstellung über eine Hausbank, in diesem Fall aber ohne Risikoprüfung durch diese. Die Antragstellung ist bis zum 31.12.2020 möglich. Eine weitere wichtige Voraussetzung: Im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 muss Ihr Unternehmen einen Gewinn erzielt haben – oder in einem kürzeren Zeitraum, wenn Sie noch nicht seit 2017 am Markt sind. Im Gegensatz zum Niedersachsen-Liquiditätskredit sind bei diesem Darlehen von Beginn an Zinszahlungen zu leisten. Näheres erfahren Sie direkt bei der KfW.
Die oben genannten Zuschussprogramme können Sie ergänzend beantragen.

Sozialleistungen und andere Leistungen

Für den Fall, dass Sie als Arbeitgeber für Ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen möchten, melden Sie sich für eine Beratung bitte per E-Mail bei der Agentur für Arbeit Hildesheim (Hildesheim.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de). Eine übersichtliche Sammlung relevanter und hilfreicher Informationen und Links finden Sie hier.

Sollten Sie schon für das Online-Portal der Arbeitsagentur registriert sein, können Sie das Kurzarbeitergeld gleich im Portal beantragen. Sollten Sie noch keinen Zugang haben, den Online-Service jedoch nutzen wollen, dann fordern Sie Ihre Zugangsdaten bitte direkt telefonisch beim Arbeitgeber-Service in Hildesheim an unter: 05121 969 666. Alternativ können Sie sich den Antrag auch ausdrucken und ihn per Post an die Agentur für Arbeit Hildesheim, Arbeitgeberservice, 31121 Hildesheim senden.

Weitergehende Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Ausbildungsbetriebe die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind, können über das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ab sofort folgende Unterstützungen beantragen:

  • Prämie für den Erhalt des Ausbildungsniveaus
  • Prämie für die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes
  • Zuschuss zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit
  • Prämie bei der Übernahme von Auszubildenden von Betrieben die Insolvenz anmelden mussten oder übergangsweise die Ausbildung nicht fortsetzen konnten.

Voraussetzungen und Antragstellung:

  • Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Betriebe (KMU) bis 249 Mitarbeiter
  • Die Beschäftigten haben in der ersten Jahreshälfte 2020 mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet ODER
  • der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Mai 2020 im Vergleich zu April und Mai 2019 durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen. Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum
  • es handelt sich um staatlich anerkannten Ausbildungsberufe, Ausbildungsberufe nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind.

Die Antragstellung erfolgt über die Agentur für Arbeit.

Hier finden Sie alle weiterführenden Informationen sowie die erforderlichen Antragsunterlagen.

Auch Selbstständige haben unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert ausschließlich das Existenzminimum (Lebensunterhalt). Hierdurch können also keine betrieblichen Verluste aufgefangen werden. Neu sind eine Reihe von Erleichterungen, insbesondere die vereinfachte Vermögensprüfung, wenn durch den Antragsteller erklärt wird, dass „kein erhebliches Vermögen“ vorhanden ist.

Wie Sie Arbeitslosengeld II beantragen, erfahren Sie beim Jobcenter Hildesheim. Informationen zur vereinfachten Vermögensprüfung finden Sie dort in den FAQ. Die Anfragen und Anträge zur Grundsicherung senden Sie bitte per E-Mail an das Jobcenter: Jobcenter-Hildesheim.528@jobcenter-ge.de

Sind Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vorübergehend geschlossen, haben erwerbstätige Sorgeberechtigte einen Anspruch auf Entschädigung ihres Verdienstausfalls nach § 56 Abs. 1 a IfSG. Dies gilt für Sorgeberechtigte von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die Kinder in diesem Zeitraum selbst betreuen müssen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können. Nähere Informationen finden Sie beim Bundesarbeitsministerium.

Die Anträge müssen von den Arbeitgebern beim Gesundheitsamt des Landkreises gestellt werden, in dem die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter mit Wohnsitz gemeldet sind. Beim Landkreis Hildesheim wenden Sie sich für die Antragsunterlagen bitte per E-Mail an gesundheit@landkreishildesheim.de oder per Post an Gesundheitsamt, Ludolfingerstr. 2, 31137 Hildesheim. Weitere Informationen finden Sie hier.

Falls das Gesundheitsamt für Beschäftigte nach dem Infektionsschutzgesetz eine Quarantäne angeordnet hat, gibt es einen Anspruch auf Verdienstausfall. In diesem Fall kann der Arbeitgeber innerhalb von drei Monaten nach §56 Infektionsschutzgesetz einen Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Nettoentgelte stellen. Sind Beschäftigte aus Ihrem Unternehmen von einer angeordneten Quarantäne betroffen, richten Sie bitte einen formlosen Antrag an gesundheit@landkreishildesheim.de. Verwenden Sie dabei den Betreff „Antrag auf Entschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetz“ und geben Sie dabei an,

  • um welches Unternehmen es sich handelt (mit allen Kontaktdaten),
  • wie viele Mitarbeiter betroffen sind und
  • in welchem Rahmen Sie betroffen sind (z. B. Quarantäne).

Das Gesundheitsamt wird sich für genauere Fragen bei Ihnen melden. Wenn der Beschäftigte nicht nur unter Quarantäne gestellt, sondern auch erkrankt ist, gelten die üblichen Regeln für eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Bitte beachten Sie: Für allgemein angeordnete Schließungen von Betrieben im Rahmen der Verordnungen des Landes Niedersachsen können Sie in der Regel keine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz beantragen. Hier greifen stattdessen die oben genannten Liquiditätshilfen in Form von Darlehen und Zuschüssen. Eine Ausnahme hiervon bildet die oben genannte Schließung von Kindertagesstätten und Schulen.

Steuern und Stundungen

Melden Sie sich bei Ihrem Steuerberater und besprechen Sie mit ihm, inwiefern Steuervorauszahlungen gegenüber dem Finanzamt zurückgehalten oder sogar bereits geleistete Zahlungen zurückgefordert werden können. Das Bundesfinanzministerium hat zudem veranlasst, dass Steuerschulden gestundet werden und bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet wird.

Details erfahren Sie beim Niedersächsischen Finanzministerium.

Ähnliches gilt für Sozialabgaben. Hier sollten Sie mit Ihrem Steuerberater die Möglichkeiten von Stundungen ausloten. Dies gilt auch für Beschäftigte im Rahmen von Minijobs. Kontaktieren Sie speziell hierzu bitte die Minijobzentrale.

Wenn Sie für den Veranlagungszeitraum 2020 einen rücktragsfähigen Verlust erwarten und noch nicht für das Jahr 2019 veranlagt worden sind, können Sie grundsätzlich eine vereinfachte Herabsetzung der festgesetzten Vorauszahlungen für 2019 beantragen. Sprechen Sie hierzu bitte Ihren Steuerberater an! Informationen finden Sie beim Bundesfinanzministerium.

Weitere Hilfen und Informationen

Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen im Betrieb trägt der Arbeitgeber. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat deshalb einen Arbeitsschutzstandard für Unternehmen in der Corona-Pandemie entwickelt, den Sie hier herunterladen können. Dieser Leitfaden soll Ihnen helfen, den Arbeitsschutz in Zeiten der Krise so weit wie möglich sicherzustellen.

Die Stadt Hildesheim hat speziell für Kulturschaffende und Kreative die wichtigsten Programme zur Unterstützung zusammengestellt.

Das Bundesjustizministerium hat die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten sind, eingeschränkt ausgesetzt. Diese eingeschränkte Aussetzung wurde nun bis zum 31.12.2020 verlängert.

Für welche Unternehmen die eingeschränkte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht gilt, lesen Sie bitte auf der Seite der Bundesregierung nach.

Hierzu gibt es laufend Änderungen durch Verordnungen der Landesregierung. Zentrale Rechtsgrundlage ist die „Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus“.

Das Land Niedersachsen hat zu der Verordnung einige FAQs für Sie zusammengestellt.

Konkrete Auswirkungen für die Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Hildesheim werden auf den Seiten des Landkreises beschrieben.

Informieren Sie sich bitte zu den Details von angeordneten Beschränkungen und möglichen Öffnungen auch bei den für Sie zuständigen Kammern und Verbänden. Für die Gastronomie und die Hotellerie sind beispielsweise die Handlungsempfehlungen des DEHOGA Niedersachsen sehr hilfreich.

Wenn es in Ihrem Unternehmen einen Infektionsverdacht gibt, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim auf. Sollten Sie beim Gesundheitsamt aufgrund der aktuellen Überlastungssituation keinen Ansprechpartner erreichen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail, wir bemühen uns dann um einen direkten Kontakt.

Allgemeine Informationen zur Verbreitung des Virus sowie zu Verhaltens- und Schutzmaßnahmen finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

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Informieren Sie sich in den regelmäßig erscheinenden HI-REG news über
das wirtschaftliche Geschehen in der Region Hildesheim.