Stand: 27. Juni 2022 – 12:30 Uhr

Im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen für Unternehmen eine Reihe verschiedener Hilfen zur Verfügung. Um Sie dabei zu unterstützen, den Überblick zu behalten, haben wir die folgenden Informationen für Sie zusammengestellt. Diese entsprechen dem oben genannten Stand und können sich jederzeit ändern. Wir bemühen uns um ein ständiges Update. Aufgrund der sich laufend verändernden Lage, können wir für die Vollständigkeit und Richtigkeit naturgemäß keine Gewähr übernehmen. Bitte verfolgen Sie auch die aktuellen Pressemitteilungen und die Veröffentlichungen auf den Internetseiten der Bundes- und Landesministerien, der KfW, der NBank sowie der Kammern, Verbände und Kommunen.

Gerne helfen wir Ihnen auch persönlich! Richten Sie Ihre Anfrage zunächst an mail@hi-reg.de, wir melden uns dann unverzüglich bei Ihnen.

Verordnungen

Hierzu gibt es fortlaufend Änderungen und Anpassungen durch Verordnungen der Landesregierung sowie Allgemeinverfügungen des Landkreises Hildesheim.

Die zentrale Rechtsgrundlage ist die „Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus“. Zu dieser Verordnung hat das Land auch erläuternde Schaubilder und FAQs zusammengestellt.

Die jeweils gültigen und aktuellen Allgemeinverfügungen für den Landkreis Hildesheim finden Sie hier.

Informieren Sie sich bitte zu den Details von angeordneten Beschränkungen und möglichen Öffnungen auch bei den für Sie zuständigen Kammern und Verbänden.

Zuschüsse

Kleine und mittlere Unternehmen, die einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem 2. Quartal 2019 nachweisen, können ab sofort einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 80% der förderfähigen Ausgaben (max. 30.000 Euro) beantragen. Förderfähig sind Leistungen externer Entwicklungsdienstleister. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der NBank und in unserem Beitrag.

Im Rahmen der Mitwirkungspflichten mussten die Unternehmen bis spätestens 28. Januar 2022 die Rückmeldung durchführen. Sollte dies bis zu diesem Datum nicht erfolgt sein, kann grundsätzlich durch diese mangelnde Mitwirkung eine vollständigen Rückforderung durch die NBank erfolgen (Widerruf der Förderung). Die NBank empfiehlt schnellstmöglich noch fehlende Rückmeldungen im Datenportal umgehend abzugeben, um eine eventuelle Rückforderung abzuwenden. Das Datenportal bleibt dazu bis auf weiteres erreichbar.

Für die Berechnung einer möglichen Überkompensation der Niedersachsen-Soforthilfe stellt die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer ein interaktives Tutorial zur Verfügung. Dieses finden Sie hier. Inhaltliche Unterstützung bietet die NBank neben Hinweisen in einem individuellen Anschreiben und auf der Meldeplattform auch mit weiteren Unterstützungsmöglichkeiten an, die Sie hier abrufen können.

Im Fall einer ermittelten Überkompensation bedeutet dies für Sie eine Rückzahlungspflicht! Die Frist für mögliche Rückzahlungen wurde verlängert bis zum 30. Juni 2023.

Im Rahmen des Förderprogramms „Neustart Niedersachsen Investition“ kann der Zeitraum für die Durchführung der Förderprojekte bis zum 31. Dezember 2023 verlängert werden. Der Durchführungszeitraum kann somit über den 31. Dezember 2022 hinausgehen. Die Investitionsmaßnahmen können auf schriftlichen Antrag und unter der Angabe von Gründen sowie Ihrer Antragsnummer verlängert werden. Die Beantragung der Verlängerung erfolgt formlos per E-Mail an neustart.investition@nbank.de.

Verwendungsnachweis
Sofern Sie in Kürze planen Ihren Verwendungsnachweis einzureichen, haben wir an dieser Stelle bereits einige hilfreiche Links für die Erstellung zusammengestellt:

Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.

Die „Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe“ wurde aufgrund der weiterhin schwierigen Lage für die Gastronomie mit zusätzlichen 55 Millionen Euro wiederaufgelegt. Eine Beantragung im Gaststättenförderprogramm war bis zum 17. Dezember 2021 möglich. Die Projektumsetzung kann bis zum 30. April 2023 erfolgen. Die Investitionsmaßnahmen können auf schriftlichen Antrag und unter der Angabe von Gründen sowie Ihrer Antragsnummer bis zum 30. April 2023 verlängert werden. Die Beantragung der Verlängerung erfolgt formlos per E-Mail an neustart.invest.gaststaetten@nbank.de.

 

Der Bund erweiterte die Hilfsangebote für Unternehmen, Selbstständige, Vereine und weitere Einrichtungen, die von den Ende Oktober 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen waren, mit der November- und Dezemberhilfe. Neu- und Änderungsanträge können nicht mehr gestellt werden.

Eine Übersicht über verschiedene Aspekte der Förderung stehen weiterhin auf der Seite der Bundesregierung zur Verfügung.

Schlussabrechnung

Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte ist eine Schlussabrechnung vorgesehen. Die Schlussabrechnung erfolgt, wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten, ausschließlich in digitaler Form ab Anfang 2022 über das Internet-Portal des Bundes bis spätestens 31. Dezember 2022. Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.

Im Falle von Direktanträgen im eigenen Namen erfolgt keine Schlussabrechnung. Stattdessen können stichprobenartige Nachprüfungen durch die Bewilligungsstellen erfolgen.

Die Überbrückungshilfe II war ein Fixkostenzuschuss bei corona-bedingten Umsatzrückgängen. Sie umfasste die Fördermonate September bis Dezember 2020. Neuanträge und Änderungsanträge können nicht mehr gestellt werden.

Ausführliche Informationen und Details können Sie der Website der Bundesregierung entnehmen. Zudem steht eine umfassende FAQ-Liste  zur Verfügung.

Die Möglichkeit zur Aufstockung der Überbrückungshilfe II für gewerbliche Unternehmen und Soloselbstständige der Veranstaltungswirtschaft sowie des Schaustellergewerbes konnte bis zum 30. Juni 2021 über das Land Niedersachsen beantragt werden.

Die dritte Phase der Überbrückungshilfe (ÜIII) für die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021 wurde am 30.06.2021 beendet. Danach wurden die Abschlagszahlungen eingestellt. Anträge konnten bis zum 31.10.2021 gestellt werden.  

Bitte beachten Sie hier auch den Punkt Überbrückungshilfe III Plus & Restart-Prämie weiter unten. Diese vierte Phase erlaubt eine Förderung bis zum 31. Dezember 2021.

Die Obergrenze für Förderungen aus beiden Programmen beträgt maximal 52 Mio. Euro. Hierbei gilt: 12 Mio. Euro aus dem geltenden EU-Beihilferahmen bestehend aus Kleinbeihilfe, De-Minimis sowie Fixkostenhilfe plus 40 Mio. Euro aus dem neuen Beihilferahmen der Bundesregelung Schadensausgleich. Die neue EU-Regelung zum Schadensausgleich gilt für Unternehmen, die von staatlichen Schließungsmaßnahmen direkt oder indirekt betroffen sind. Diese können künftig Schäden von bis zu 40 Mio. Euro geltend machen.

Ausführliche Detailinformationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie auf der offiziellen Seite des Bundes unter Überbrückungshilfe III“.

Ausführliche Detailinformationen zur Neustarthilfe für Soloselbstständige, die nur direkt beantragt werden können, finden Sie hier.

Mit einer erneuten Verlängerung werden die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige in 2021 bis Jahresende gewährt. Anträge für Überbrückungshilfe III Plus können seit dem 23. Juli 2021 gestellt werden und gemäß aktueller Pressemitteilung des BMWi wird diese mit den bewährten Förderbedingungen weitgehend bis zum 31. Dezember 2021 fortgeführt. Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. März 2022.

Eine Beantragung durch prüfende Dritte der Überbrückungshilfe III Plus sowie die Neustarthilfe Plus für Soloselbstständige erfolgt über das Corona-Portal des Bundes.

Überbrückungshilfe III Plus

Als Ergänzung und Verlängerung wird die Überbrückungshilfe III in der vierten Phase seit dem 1. Juli 2021 um das Programm PLUS erweitert. Die Überbrückungshilfe III Plus kann somit für bis zu sechs Monate (Juli 2021 bis Dezember 2021) beantragt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 10 Mio. Euro pro Fördermonat. Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind nur Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Es gibt weiterhin die Möglichkeit der Abschlagszahlungen in bewährter Weise.

Seit 6. Oktober 2021 können Unternehmen mit corona-bedingten Umsatzrückgängen auch Anträge für die Monate Oktober bis Dezember 2021 stellen. Antragstellende, deren Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus bewilligt oder teilbewilligt wurde, können für die Monate Oktober bis Dezember 2021 einen Änderungsantrag stellen.

Ausführliche Detailinformationen sowie die aktuellen Neuerungen zu den Überbrückungshilfen finden Sie  auf der offiziellen Seite des Bundes unter Überbrückungshilfe III Plus“.

Insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen

Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.

Neustarthilfe Plus für Soloselbstständige

Die Neustarthilfe Plus für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften beträgt für den Gesamtförderzeitraum von Juli bis Dezember 2021 insgesamt maximal 9.000 Euro. Für Mehr-Personen-Gesellschaften und Genossenschaften beläuft sich der Betrag auf maximal 36.000 Euro in diesem Zeitraum. Die Antragsfrist wurde bis zum 31. März 2022 verlängert.

Für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 können die Anträge auf Neustarthilfe Plus seit dem 14. Oktober gestellt werden. Da der Gesamtförderzeitraum um drei Monate von Oktober bis Dezember 2021 verlängert wurde, gibt es für das vierte Quartal 2021 einen eigenen Antrag. So können Antragstellende entscheiden, ob sie entweder nur für eines der beiden Quartale Neustarthilfe Plus beantragen oder für beide Quartale.

Ausführliche Detailinformationen finden Sie auf der offiziellen Seite des Bundes unter„Neustarthilfe Plus.

„Restart-Prämie“

Die Restart-Prämie, die innerhalb der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August, September 2021 galt, ist planmäßig zum 30. September 2021 ausgelaufen. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt und eine Antragstellung ist somit nicht mehr möglich.

Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückgeholt haben, neu eingestellt haben oder anderweitig die Beschäftigung erhöht haben, haben wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten erhalten.

Das Wirtschaftsministerium hat Anfang Dezember 2021 eine Liquiditätshilfe für Unternehmen und Soloselbstständige des Veranstaltungs- und Schaustellergewerbes bekanntgegeben.

Die Liquiditätshilfe stockt die Überbrückungshilfen III und III Plus des Bundes auf und kommt daher nur Unternehmen und Soloselbständigen des Veranstaltungs- und Schaustellergewerbes zu Gute, die diese Überbrückungshilfen erfolgreich bewilligt bekommen haben.

Unternehmen oder Soloselbstständige des Schaustellergewerbes und der Veranstaltungswirtschaft in Niedersachsen können ab dem 26. Januar 2022 Fördergelder zur Aufstockung der Überbrückungshilfe III und III Plus bei der NBank beantragen.

Alle weiterführenden Informationen stellt die NBank in einer Förderprogrammübersicht bereit.

Gemäß des Beschlusses der Konferenz  am 16. Februar 2022 haben Bund und Länder sich geeinigt, die Corona-Wirtschaftshilfen als Absicherungsinstrument bis Ende Juni 2022 zu verlängern. Die bewährten Programmbedingungen der Überbrückungshilfe IV werden fortgesetzt. Die ergänzenden Programme der Neustarthilfe für Soloselbständige (Neustarthilfe 2022) und Härtefallhilfen werden ebenfalls verlängert. Die FAQ zur Überbrückungshilfe IV und „Neustarthilfe 2022“ werden zeitnah überarbeitet. Nach der Überarbeitung kann die Antragstellung für den Zeitraum April bis Juni 2022 über die bekannte Plattform erfolgen.

Überbrückungshilfe IV

Für Unternehmen wird das bewährte und aktuell geltende Instrument der Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt. Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten seit dem 07. Januar 2022 beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.  Für besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantraget werden. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 31. Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Ausführliche Detailinformationen finden Sie auf der offiziellen Seite des Bundes unter„Überbrückungshilfe IV.

Neustarthilfe 2022

Verlängert wird auch die Neustarthilfe für Selbstständige für den Bezugszeitraum bis Ende März 2022. Soloselbstständige können im Rahmen der sog. Neustarthilfe 2022 hier weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro. Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften erhalten die als Vorschuss (Betriebskostenpauschale) ausgezahlte Neustarthilfe 2022 mit bis zu 18.000 Euro.

Die Direktantragstellung auf Neustarthilfe ist seit dem 14. Januar 2022 möglich. Die Antragstellung für Soloselbstständige, die als juristische Person organisiert sind und Anträge über prüfende Dritte stellen, startet im Februar 2022. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.

Ausführliche Detailinformationen finden Sie auf der offiziellen Seite des Bundes unter„Neustarthilfe 2022.

Unternehmen, die keine Corona-Unterstützung beantragen konnten, aber dennoch durch die Pandemie beeinträchtigt waren, hatten bis zum 31. Mai 2022 die Möglichkeit über den „Härtefallfonds“ Hilfen zu beantragen.

Die weiterführenden Informationen zu den Härtefallhilfen Niedersachsen finden Sie weiterhin hier.

Darlehen

Anträge im Rahmen des „Niedersachsen-Schnellkredits“ mussten spätestens bis zum 24. Juni 2022 über die Hausbank bei der NBank eingereicht werden. Freiberuflich Tätige sowie gewerbliche Kleinstunternehmen (unter 11 Beschäftige) mit Betriebsstätte in Niedersachsen konnten einen Antrag stellen, um den gesamten kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu decken. Der maximale Kreditbetrag umfasste nach einer entsprechenden Verlängerung des Programms 300.000 Euro (max. 50% des Jahresumsatzes 2019).

Die Antragsfrist für den KfW-Schnellkredit endete zum 30. April 2022. Alle Unternehmen unabhängig der Unternehmensgröße konnten einen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit war für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) zu verwenden.

Als Darlehensnehmer finden Sie direkt bei der KfW weiterhin die wichtigsten Infos, Dokumente und Formulare.

Sozialleistungen und andere Leistungen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales teilt in einer aktuellen Pressemitteilung mit, dass bis zum 30. Juni 2022 die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld befristet auf bis zu 28 Monate verlängert wird. Da Betriebe, die seit Anfang der Pandemie im März 2020 durchgehend in Kurzarbeit sind, die maximale Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld von derzeit 24 Monaten schon im Februar 2022 ausschöpfen, soll die Verlängerung der Bezugsdauer rückwirkend zum 1. März in Kraft treten.

Die Sozialversicherungsbeiträge werden den Arbeitgebern nach dem 31. März 2022 weiter zur Hälfte erstattet, wenn die Kurzarbeit mit Qualifizierung verbunden wird.

Für den Fall, dass Sie als Arbeitgeber:in für Ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen möchten, melden Sie sich für eine Beratung bitte per E-Mail bei der Agentur für Arbeit Hildesheim (Hildesheim.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de). Eine übersichtliche Sammlung relevanter und hilfreicher Informationen und Links finden Sie hier.

Sollten Sie schon für das Online-Portal der Arbeitsagentur registriert sein, können Sie das Kurzarbeitergeld gleich im Portal beantragen. Sollten Sie noch keinen Zugang haben, den Online-Service jedoch nutzen wollen, dann fordern Sie Ihre Zugangsdaten bitte direkt telefonisch beim Arbeitgeber-Service in Hildesheim an unter: 05121 969 666. Alternativ können Sie sich den Antrag auch ausdrucken und ihn per Post an die Agentur für Arbeit Hildesheim, Arbeitgeberservice, 31121 Hildesheim senden.

Weitergehende Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Ausbildungsbetriebe die erheblich von der Corona-Krise betroffen sind, können über das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ Unterstützungen beantragen. Das Bundesprogramm wird verlängert und die Höhe der Prämien angehoben, um die betriebliche Berufsausbildung zu stabilisieren.

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ umfasst die folgenden Fördermöglichkeiten:

  1. Ausbildungsprämien für den Erhalt des Ausbildungsniveaus sowie für die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes (Ausbildungsprämie plus)
  2. Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit
  3. Übernahmeprämie

Die Förderung kann erfolgen, sofern es sich um staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, Ausbildungsberufe nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, handelt.

Die Antragstellung erfolgt über die Agentur für Arbeit. Hier finden Sie alle weiterführenden Informationen sowie die erforderlichen Antragsunterlagen.

Auch Selbstständige haben unter Umständen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich an den Einkommensverhältnissen aller Familienmitglieder und sichert ausschließlich das Existenzminimum (Lebensunterhalt). Hierdurch können also keine betrieblichen Verluste aufgefangen werden. Neu sind eine Reihe von Erleichterungen, insbesondere die vereinfachte Vermögensprüfung, wenn durch die:den Antragsteller:in erklärt wird, dass „kein erhebliches Vermögen“ vorhanden ist.

Wie Sie Arbeitslosengeld II beantragen, erfahren Sie beim Jobcenter Hildesheim. Informationen zur vereinfachten Vermögensprüfung finden Sie dort in den FAQ. Die Anfragen und Anträge zur Grundsicherung senden Sie bitte per E-Mail an das Jobcenter: Jobcenter-Hildesheim.528@jobcenter-ge.de

Steuern und Stundungen

Das Bundesfinanzministerium hat verfahrensrechtliche Steuererleichterungen für Unternehmen, die von den pandemiebedingten Einschränkungen betroffen sind, auch in das Jahr 2022 verlängert (siehe Schreiben des BMF vom 07.12.2021)

Die Erleichterungen betreffen Stundungen, Vollstreckungsaufschübe sowie Vorauszahlungen.

Auch die Länder wenden die Erleichterungen gleich lautend auf den Umgang mit der Gewerbesteuer an. (siehe Schreiben der obersten Finanzbehörden der Länder vom 09.12.2021)

Melden Sie sich bei Ihrer:Ihrem Steuerberater:in und besprechen Sie mit ihr:ihm, inwiefern die verfahrensrechtlichen Steuererleichterungen bei ihnen angewendet werden können.

Ähnliches gilt für Sozialabgaben. Hier sollten Sie mit Ihrer:Ihrem Steuerberater:in die Möglichkeiten von Stundungen ausloten. Dies gilt auch für Beschäftigte im Rahmen von Minijobs. Kontaktieren Sie speziell hierzu bitte die Minijobzentrale.

Weitere Hilfen und Informationen

Der Landkreis Hildesheim stellt auf seiner Website unter dem Abschnitt „Positiv –  Was nun?“ sowohl Informationen für Infizierte als auch für enge Kontaktpersonen und weitere Informationen zur Verfügung.

Wenn es in Ihrem Unternehmen einen Infektionsverdacht gibt, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Hildesheim auf. Sollten Sie beim Gesundheitsamt aufgrund der aktuellen Überlastungssituation keine:n Ansprechpartner:in erreichen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail (mail@hi-reg.de), wir bemühen uns dann um einen direkten Kontakt.

Allgemeine Informationen zur Verbreitung des Virus sowie zu Verhaltens- und Schutzmaßnahmen finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Entschädigungen können aufgrund behördlich angeordneter Absonderung oder auch im Falle einer fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeit beantragt werden. Weiterführende Informationen zu Entschädigungen stellt der Landkreis Hildesheim hier bereit.

Grundlegende Informationen zur Antragstellung auf Entschädigung von Verdienstausfall nach dem Infektionsschutzgesetz sowie einen direkten Zugang zur Online-Antragstellung finden Sie unter dem Link.

Bei Fragen zu Ihrem Antrag auf Entschädigung nach dem IfSG nutzen Sie bitte die folgende E-Mail Adresse: Verdienstausfall@landkreishildesheim.de

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ist mit Wirkung des 25. Mai 2022 außer Kraft getreten. Die Detailinformationen zur ausgelaufenen Arbeitsschutzverordnung werden weiterhin beim BMAS zur Verfügung gestellt.

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fördert Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen in Form eines Zuschusses. Die Unternehmen können sich von qualifizierten, Berater:innen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Die Antragstellung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß der Richtliniendefinition) können zwei Zuschüsse beantragen.

Für Anträge ab 2021 finden Sie hier alle relevanten und weiterführenden Informationen.

Die Ausnahmeregelung zur Insolvenzantragspflicht ist zum 30. April 2021 ausgelaufen. Damit sind nun auch Unternehmen, die auf Corona-Überbrückungshilfen gewartet haben, nicht länger von der Pflicht zur Insolvenz-Anmeldung ausgenommen.

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