Die Veröffentlichung „Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland“ der Bundesagentur für Arbeit hat deutlich gemacht, dass es für die Zukunftsfähigkeit von Regionen mittelfristig entscheidend sein wird, ob es dem Standort- und Institutionensystem gelingt, das örtliche Erwerbspersonenpotenzial zu qualifizieren, zu mobilisieren und zu binden sowie Talente von außerhalb für die regionale Arbeitswelt zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wird es notwendigerweise zu einer neuen strategischen Nähe zwischen bildungspolitischen, wirtschaftspolitischen und sozialpolitischen Maßnahmen auf der regionalen Ebene kommen müssen, bei der wir gern eine wichtige Rolle einnehmen.

Der Herausforderung des Fachkräftemangels stellen wir uns auf Basis einer strategischen Herangehensweise, die die Bildungs- und Erwerbsbiographie, aber auch die Lebensqualität und Arbeitsattraktivität eines Raumes als nicht zu trennende Einheit eines positiven Lebenslaufes versteht. Ob sich ein potenzieller Mitarbeiter für oder gegen eine Arbeitsstelle entscheidet, wird künftig auch wesentlich davon abhängen, was ihm das Standortumfeld zu bieten hat. Somit ist dieses Kriterium zu einem Standortfaktor geworden, dessen Bedeutung weiter zunehmen wird.

Ein Teil dieser Strategie beinhaltet außerdem die Organisation eines regionalen Netzwerkes aus allen relevanten Institutionen des Bildungssystems, die sich in abgestimmter Weise dieser gemeinsamen Zukunftsaufgabe widmen. So werden Maßnahmen für einen zielführenden, erfolgreichen Weg im Erwerbsleben entwickelt. Dabei ist für einen nachhaltigen Erfolg die weitere Verzahnung zwischen Bildungssystem und Wirtschaft von grundlegender Bedeutung. Wir sehen dabei eine unserer zentralen Aufgaben in der Rolle als Katalysator und Organisator bei der sukzessiven Weiterentwicklung eines regionalen Bildungssystems. Damit die erforderlichen Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Bildungssystems zu einer erfolgreichen regionalen Fachkräftestrategie geschaffen werden können, müssen die Interessen von Wirtschaft, Verwaltung und Politik im standortpolitischen Sinn zusammengeführt werden.

Partner des Bildungsnetzwerks sind

HAWK neunds landesschulbehoerdeWerner von Siemens Schule

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