Zwei Portale für die Region

Wer nach Gewerbeflächen oder –immobilien sucht oder entsprechende Objekte anbieten möchte, setzt auf das Internet. Bekannte Platzhirsche unter den Webportalen bieten zwar eine Fülle von gewerblichen und privaten Inseraten, doch gerade diese enorme Vielfalt macht die Recherche aufwendig und manchmal auch unübersichtlich. Wer sich für den Wirtschaftsstandort Region Hildesheim interessiert oder hier vermarkten möchte, kann auf zwei Immobilienportale setzen, die deutlich schneller zum Ziel führen: Die Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse und komsis.de, die nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern sich vielmehr ergänzen. Beide Tools sind intuitiv zu bedienen und stehen gewerblichen und privaten Anbietern sowie allen Städten und Gemeinden im Landkreis Hildesheim kostenfrei zur Verfügung – ebenso, wie allen Suchenden.

Fokus auf Binnenrecherche

Seit dem Jahr 2006 betreibt die Wirtschaftsförderung der Stadt Hildesheim die „Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse“. Wer ein Büro oder eine Praxis, eine Gaststätte, einen Laden oder ein Gewerbegrundstück sucht, kann hier fündig werden. Im vergangenen Jahr haben HI-REG und die Wirtschaftsförderung der Stadt Hildesheim in einem Kooperationsprojekt die Börse auf die gesamte Region Hildesheim erweitert. Die Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse ist ein überschaubares Tool, das einen schnellen Überblick über das Angebot in der Region erlaubt – ohne aufwendige Filter setzen zu müssen, die das Suchergebnis eingrenzen, so wie man es von gängigen großen Immobilienportalen kennt. Schwerpunkt der Darstellung sind die wichtigen Fakten zum Angebot – aus einem einfachen Grund: In der Regel sind die Nutzer mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut und benötigen keine ergänzenden Standortprofile oder Kennzahlen. Sie suchen zielorientiert und haben eine klare Vorstellung. Damit dient die Börse vor allem der Binnenrecherche von Bestandsunternehmen und Start-ups.

Hier werden Investoren fündig

Neben der Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse steht Inserenten und Suchenden aus der Region Hildesheim bereits seit dem Jahr 2003 das so genannte Kommunale Standort-Informations-System (KomSIS) zur Verfügung. KomSIS bietet eine Fülle von Funktionalitäten und präsentiert verfügbare Gewerbeflächen und –immobilien sowie die beteiligten Standorte in Niedersachsen umfassend. Dabei zielt das Portal vor allem auf standortsuchende Unternehmen sowie nationale und internationale Investoren. Damit ist KomSIS auch in Zusammenhang mit der Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL ein wichtiges Tool, um kompakt über das Angebot am Wirtschaftsstandort Region Hildesheim zu informieren. Pünktlich zu dieser internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen, auf der sich auch wieder der Wirtschaftsstandort Region Hildesheim unter Beteiligung zahlreicher Partner aus der Immobilienszene beteiligen wird, wurde KomSIS einem umfassenden Relaunch unterzogen. Er umfasst nicht nur eine moderne Gestaltung und ein integriertes Responsive Design, sondern insbesondere auch verbesserte Suchdienste. Kurz vor der EXPO REAL, die vom 4. bis 6. Oktober in München stattfindet, soll das überarbeitete Portal online gehen. Vor diesem Hintergrund sollte besonders bei der Vermarktung von Gewerbeflächen durch Kommunen deshalb darauf geachtet werden, dass alle Angaben aktuell sind und möglichst ausreichend Bildmaterial für eine attraktive Darstellung eingestellt ist.

Über zwei Portale zur Helperder Straße

Wer Gewerbeflächen und –immobilien vermarktet, sollte sich aber nicht zwischen der Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse und KomSIS entscheiden, sondern beide Portale nutzen. Diesen Weg ist neben anderen Kommunen im Landkreis Hildesheim bereits die Stadt Sarstedt mit ihrem Gewerbegebiet „Helperder Straße“ gegangen. „Über die Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse sind auch bereits Nachfragen zur Fläche erfolgt“, berichtet Birgit Beulen, Kämmerin der Stadt Sarstedt. 22.000 Quadratmeter umfasst das Gewerbegebiet, 15.000 Quadratmeter sind derzeit noch frei. „Diese Flächen sind nach individuellen Bedürfnissen teilbar, die kleinste mögliche Einheit liegt bei ca. 2.500 Quadratmetern“, so Beulen. Dass solch kleinteilige Einheiten überhaupt vermarktet werden können, ist erst durch eine Stichstraße auf das Areal möglich geworden. Diese Erschließung wurde als hochwertige wirtschaftsnahe Infrastrukturmaßnahme im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit über 400.000 Euro gefördert. Mit dem Gewerbegebiet schafft die Stadt Sarstedt dringend benötigten Entwicklungsraum für Unternehmen. „Bei der Vermarktung zielen wir sowohl auf die Binnenentwicklung als auch auf Ansiedlungen von außerhalb. Die ersten beiden Flächen wurden an zwei Sarstedter Unternehmen verkauft, die nun ihre Expansionspläne verwirklichen, sich zukunftssicher aufstellen können und Arbeitsplätze sichern bzw. neue schaffen können. Bei einem der beiden Betriebe ist damit auch der Generationswechsel verbunden“, so Birgit Beulen.

Sie sind auf der Suche nach dem richtigen Gewerbestandort in der Region Hildesheim? Oder Sie möchten ein Objekt vermarkten? Hier geht es zur Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse und zu komsis.de.