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Um Unternehmen zu unterstützen, die besonders von den hohen Energiepreisen aufgrund des Krieges in der Ukraine betroffen sind, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem die Unternehmen einen Zuschuss zu Erdgas- und Stromkosten erhalten können. Diese stellen bei Industrieunternehmen häufig einen wesentlichen Anteil der gesamten Kosten dar und deren Steigerung ist damit eine besondere Belastung. Rechtsgrundlage für das Programm ist die Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur temporären Kostendämpfung des Erdgas- und Strompreisanstiegs (Energiekostendämpfungsprogramm) vom 12. Juli 2022.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in besonders energieintensiven Wirtschaftszweigen tätig sind. Bezuschusst wird ein Anteil der zusätzlichen Energiekosten von Februar bis September 2022, wenn sich diese im Vergleich zum Durchschnittspreis des Vorjahres verdoppelt hat. Dieser Zuschuss ist mit 50 Millionen Euro pro Unternehmen gedeckelt. Weitere Informationen zu den Antragsvoraussetzungen und detaillierte Berechnungsgrundlagen stellt das BAFA in einem Merkblatt zur Verfügung.

Lesen Sie die detaillierten Antragsvoraussetzungen und weitere Informationen zur Antragstellung hier.

Die Antragstellung ist ausschließlich elektronisch über das ELAN-K2 Online-Portal möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Antragstellung vollständig bis zum 31. August 2022 (materielle Ausschlussfrist) erfolgen muss . Die Antragsbearbeitung erfolgt anschließend in drei Phasen wo Sie als Unternehmen weitere Angaben und Unterlagen einreichen müssen.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gern an.