industrielle Fabrik mit Werkzeugen in großer Werkstatt oder Lager

Copyright: DedMityay/Shotshop.com

Ab sofort haben Unternehmen aus der Fahrzeug- und Zulieferindustrie unabhängig von der Unternehmensgröße die Möglichkeit die neuen Förderinstrumente des Bundes zu beantragen.

Ziel des Förderansatzes sind transformationsrelevante Innovationen und Investitionen insbesondere in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungssystemen zu unterstützen und dadurch Innovationsfähigkeit, Produktivität und Nachhaltigkeit der Fahrzeug- und Zulieferindustrie zu steigern sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu sichern. Dieses soll über mehrere Förderprogramme umgesetzt werden:

a) Modernisierung der Produktion als Schub für Produktivität und Resilienz (Modul a)

Thematisch bezieht sich das Modul a auf innovative Verfahren, Technologien und Anlagen sowie für Beratungs- und Qualifizierungsvorhaben und umfasst zwei Richtlinien:

  • Investitionsprogramm Modul a1 – Modernisierung der Produktionsinfrastruktur im Mittelstand
  • FuE-Programm Modul a2 – Digitalisierung der Fertigungs- und Produktionssysteme

b) Neue, innovative Produkte als Schlüssel für Fahrzeuge und Mobilität der Zukunft im Rahmen des Programms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ (Modul b)

Das Modul b ist das (erweiterte) Programm „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ und legt den Fokus auf FuE-Tätigkeit.

c) Gemeinsame Lösungen finden, regionale Innovationscluster aufbauen (Modul c)

Das Modul c zielt auf den Auf- und Ausbau regionaler Innovationscluster, sowohl im Automobil- als auch im Bahnbereich, ab.

Insbesondere die Module a und b sind für anstehende Investitions- und Innovationsvorhaben durchaus interessant. Für das gesamte Bundesgebiet stehen im Rahmen des Konjunkturpakets für die Umsetzung von Ziffer 35c bis 2024 jedoch nur 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung – wovon für das Jahr 2021 etwa 600 Mio. Euro eingeplant sind. Aufgrund einer zu erwartenden großen bundesweiten Nachfrage ist mit einem erheblichen Wettbewerb um die Mittel zu rechnen.

Bitte beachten Sie, dass Sie förderrechtlich verbindliche Auskünfte bei den jeweiligen Projektträgern selbst erhalten. Die ausführlichen Informationen zu den Förderinstrumenten, zur Beantragung sowie zu den Ansprechpartner:innen für die Beratung der Förderrichtlinien finden Sie auf der Homepage des BMWi unter: http://www.kopa35c.de.

Wenn Sie Fragen zu den neuen Instrumenten haben, nehmen Sie auch gern Kontakt zu Franziska Wolkenhauer auf.