IT-Sicherheit wird immer wichtiger. (Bild: clipdealer / sdecoret)

Bereits in den letzten Jahren haben sich die Cyberangriffe auf Unternehmen verstärkt. Durch den Krieg in der Ukraine erwartet der Verfassungsschutz weitere Aktionen vor allem von russischer Seite. Daher hat das Wirtschaftsschutz-Team des Niedersächsischen Verfassungsschutzes folgendes Schreiben verschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Krieg in der Ukraine hält weiter an. Auch wenn Deutschland keine direkte Konfliktpartei in der kriegerischen Auseinandersetzung ist, so muss dennoch damit gerechnet werden, dass es als Reaktion auf die erlassenen Sanktionen und die Unterstützung der Ukraine durch Lieferung von Waffen und militärischen Hilfsgütern, zu Gegenmaßnahmen seitens der russischen Regierung kommen kann.
Die größte Gefahr stellen derzeit mögliche Cyberangriffe durch russische Akteure dar. Zu dieser Thematik hat das Bundesamt für Verfassungsschutz den beigefügten „Sicherheitshinweis für die Wirtschaft“ erstellt. Dort finden Sie Informationen zu russischen Akteuren sowie konkrete Handlungsempfehlungen.
Die größte Gefahr sehen wir derzeit für Unternehmen der kritischen Infrastruktur (KRITIS) sowie der Rüstungsindustrie und deren Zulieferern. Aber auch weitere Unternehmen können gefährdet sein.
Sollten Sie zu der Einschätzung kommen, dass Ihr Unternehmen ebenfalls besonders gefährdet ist (z. B. durch die Nähe zu KRITIS-Betreibern und/oder Rüstungsunternehmen), nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Gegebenenfalls können wir Ihnen im Einzelfall zusätzliche Informationen zukommen lassen.
Selbstverständlich stehen wir bei Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung und auch das Angebot des Wirtschaftsschutzes zu individuellen und vertraulichen Gesprächen bleibt davon unberührt.

Detailierte Sicherheitshinweise für die Wirtschaft finden Sie hier. (Stand 17. Mai 2022)