Gruppenbild Düsseldorf 2019 (Foto: Boris Löffert)

Das gab es noch nie! Alle drei nominierten Unternehmen aus der Region Hildesheim wurden in diesem Jahr zum 25. Wettbewerb ausgezeichnet: Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co KG aus Hildesheim wurde mit dem Titel „Finalist 2019“ geehrt, die Lammetal GmbH aus Lamspringe wurde bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet und erhielt damit die Ehrung als „Preisträger 2019“. Die höchste Ehrung ging an die Albert Fischer GmbH aus Elze mit dem Titel „Premier 2019“.
Der Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung wird seit 1994 ausgelobt und bringt den ausgezeichneten Unternehmen ausschließlich öffentliche Anerkennung und eine Bestätigung der herausragenden Leistungen. Man kann sich auch nicht selbst nominieren oder den Preis gar kaufen. Man muss nominiert werden und aufwendige Bewerbungsunterlagen ausfüllen. In jedem Jahr gibt es einen anderen thematischen Schwerpunkt der Jury. In diesem Jahr war es das Thema „Nachhaltig Wirtschaften“. Ausgezeichnet werden die mittelständischen Unternehmen, die sich überdurchschnittlich entwickeln und engagieren – und sich die Mühe mit der Bewerbung machen!
Die Ziele des Großen Preis des Mittelstandes sind unter anderem, den Respekt und die Achtung vor der unternehmerischen Verantwortung und die Kultur der Selbstständigkeit zu fördern und damit den Mittelstand zu stärken.

Bundesweit wurden für das Wettbewerbsjahr 2019 mehr als 1.000 Institutionen in den 16 Bundesländern (zwölf Wettbewerbsregionen) und insgesamt 5.399 (2018: 4.913) kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb nominiert. Von diesen erreichten 758 die „Juryliste“.

Aus dieser Juryliste konnte sich die Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co KG gegen rund 260 Nominierte aus den Bundesländern Niedersachsen und Bremen durchsetzen. Die Lammetal GmbH hat sich ebenfalls erneut in diesem Jahr gegen die Konkurrenz behauptet. „Wir haben uns riesig gefreut, insbesondere, weil es für uns als Unternehmen der Sozialwirtschaft eine ganz besondere Auszeichnung ist“, so Carolin Reuelcke. „Sie belegt, dass Werkstätten für Menschen mit Behinderung im deutschen Mittelstand zu finden sind. Gemäß unserem Motto: Menschen mit Behinderung machen mit, gestalten mit, bestimmen mit.“
Als „Krönung seiner beruflichen Laufbahn“ benannte Albert Fischer die Auszeichnung als „Premier“ in diesem Jahr. Das Unternehmen setzte sich gegen 125 finale Bewerber auch aus anderen Branchen wie z.B. aus Industrie, Dienstleistung und Handwerk sowie auch einige Kommunen durch.

Weitere Informationen: www.mittelstandspreis.com

Premier: Albert Fischer GmbH, Albert Fischer, Peter Fischer, Geschäftsführer (Foto: Boris Löffert)

Preisträger: Lammetal GmbH Gemeinnützige Lebenshilfe Einrichtungen, Frau Carolin Reulecke, Geschäftsführerin (Foto: Boris Löffert)

Finalisten v.r.n.l.: Gebrüder Heyl Analysentechnik GmbH & Co. KG, Dipl. Kfm. Jörg-Tilman Heyl, Geschäftsführer; bema GmbH Maschinenfabrik, Frau Sonja Koopmann, Geschäftsführerin; Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH, Herrn Ulrich Seier, Gesellschafter; acmeo GmbH, Herrn Udo Schillings, Prokurist und Leiter Marketing; Peter Kenkel GmbH, Herrn Peter Kenkel u.Frau Jennifer Kenkel, Geschäftsführer (Foto: Boris Löffert)