Foto: pixabay.comDas Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert ab sofort Unternehmen und Kommunen beim Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge. Die Anträge können ab dem 23. November 2021 über das Zuschussportal der KfW  für die neue Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“ gestellt werden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Gefördert werden der Erwerb und die Errichtung einer neuen, nicht öffentlich zugänglichen stationären Ladestation inklusive des Netzanschlusses.
  • Der Zuschuss beträgt 900 Euro pro Ladepunkt bei einer Förderquote von maximal 70%.
  • Es können mehrere Ladepunkte gefördert werden.
  • Die maximale Zuschusshöhe beträgt 45.000 € je Standort.
  • Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert.
  • Die Anzahl der Ladepunkte muss bei der Antragstellung angegeben und kann nachträglich nicht mehr korrigiert werden.
  • Gewährung der Fördermittel erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Voraussetzung für die Förderung:

  • Die Lade­station nutzt ausschließlich Strom aus erneuer­baren Energien – zum Beispiel direkt aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder über einen Energieversorger.
  • Vor Auftragserteilung der Ladestation müssen Sie Ihren Antrag direkt im KfW-Zuschussportal stellen und können nach Erhalt der Antrags­bestätigung der KfW sofort mit Ihrem Vorhaben beginnen.

Die maßgeblichen und weiterführenden Informationen, häufige Fragen sowie Formulare und Merkblätter stellt die KfW auf der entsprechenden Homepage bereit.