Auch die Jüngsten räumen ab: „Schüler experimentieren“ Teilnehmer erhalten den Sonderpreis des OB

Die aus Hildesheim entsandten Teilnehmer von „Schüler experimentieren“ – der Jugend forscht Sparte für Kinder bis 14 Jahren – haben auch beim Landeswettbewerb in Oldenburg überzeugt. Alle neun Jungforscher, die vom Regionalwettbewerb Hildesheim ins Rennen geschickt wurden, erhielten für ihre hervorragenden Projekte Auszeichnungen. Dafür und für ihre bereits eindrucksvollen Leistungen auf regionaler Ebene wurden sie jetzt vom Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim geehrt.

Schon im vergangenen Jahr standen auf der Bühne des Landeswettbewerbs in Oldenburg vor allen Dingen Teilnehmer des Hildesheimer Regionalwettbewerbs. Und auch dieses Jahr zeigte sich ein ähnliches Bild: Bei der Feierstunde des „Schüler experimentieren“ Landeswettbewerbs Niedersachsen, der vom 05. bis 07. April 2018 in Oldenburg stattfand, räumten die Hildesheimer Regionalsieger ab und alle gingen mit einem Preis nach Hause.

Von sieben möglichen Landessiegen wurden alleine drei vom Hildesheimer Regionalwettbewerb entsendet: So haben sich Andrew-Phil Morrison (12) und sein Teamkollege Bela Bernhagen (11) von der Molitoris-Schule Oberschule mit Gymnasialzweig gefragt, wie man am einfachsten „Kaugummi entfernen“ kann und sind dabei so fachmännisch und wissenschaftlich vorgegangen, dass sie dafür den 1. Platz im Fachgebiet Chemie erhielten.

Arvid Hanson (13), Sonja Schlather (12) und Antonia Weidner (12) vom Felix-Klein-Gymnasium aus Göttingen untersuchten die antibakterielle Wirksamkeit von Aloe Vera und konnten mit dem Projekt „Aloe vera drauf – Alles gut?“ den 1. Platz im Fachgebiet Biologie mit nach Hause nehmen.

Der Vorjahressieger Constantin Tilman Schott (14) von der Paul-Gerhardt-Schule aus Dassel überzeugte auch in diesem Jahr mit seinen mathematischen Überlegungen zu „Präfix Umkehrung – Experimentell-informatischer Ansatz zur Bearbeitung des Pancake-Problems“ und errang erneut den 1. Platz im Fachgebiet Mathematik / Informatik.

Aaron Keuntje (14) und Lukas Werz (13) vom Andreanum Hildesheim konnten sich mit ihrem Projekt „Holz mit umweltfreundlicher Imprägnierung“ im Fachgebiet Arbeitswelt über den Sonderpreis Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt freuen und Philipp Löhr (15) vom Goethegymnasium Hildesheim, der schon im vergangenen Jahr sehr erfolgreich war, erhielt im Fachgebiet Technik mit seiner „Vollautomatisierung eines Mofagetriebes“ den 2. Platz.

Der Hildesheimer Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer nahm die beeindruckenden Ausführungen der Kids auch in diesem Jahr zum Anlass, die Sieger der Sparte „Schüler experimentieren“ zum Sonderpreis der Stadt Hildesheim einzuladen und begrüßte sie am Dienstag, den 10. April, zusammen mit Prof. Regine Schulz im Roemer-Pelizaeus-Museum. Dort erhielten die Schüler eine Sonderführung durch die Ausstellung und konnten sich auch selbst als historische Forscher ausprobieren.